Das Spiel der Ornamente
Das Spiel der Ornamente

Das Spiel der Ornamente

Art.Nr.:
HSC001
ca. 3-4 Tage ca. 3-4 Tage (Ausland abweichend)
Autor:
Tobias Bachmann
Genre:
Horror
Seitenanzahl:
228
Umschlag:
Softcover
Format:
11,5cm x 18cm
Artwork:
B. Craig
Lektorat:
H. Brehm
Korrektorat:
A. Jost
ISBN:
978-3-96698-559-8
12,99 EUR

Kein Steuerausweis gem. Kleinuntern.-Reg. §19 UStG zzgl. Versand

Kundenrezensionen

  • Wolfgang Brunner, 14.05.2020
    Kommissar Marrak und sein Partner finden in einem Kloster die Leiche eines Mönchs. Doch das ist nur der Anfang, denn schon bald machen tollwütige Katzen Jagd auf Menschen und geheimnisvolle Quarzkristalle verwandeln die ruhige Stadt Westvorstadt in eine Hölle … . „Das Spiel der Ornamente“ ist der erste Roman, den ich von Tobias Bachmann gelesen habe. Und er konnte mich damit auf jeden Fall überzeugen. Seine Mischung aus Krimi, Mystery und Horror versprüht eine ganz eigene Atmosphäre, die mich immer wieder an ältere Romane erinnerte. Bachmann besitzt einen sehr flüssigen Schreibstil und hält sich nicht lange mit Nebensächlichkeiten auf, sondern widmet sich in erster Linie der Handlung und vor allem der Stimmung. Oftmals liest man zwischen den Zeilen seine Liebe zu H.P. Lovecraft heraus (was mit Sicherheit auch beabsichtigt ist), die er geschickt und stimmungsvoll in seiner Geschichte verpackt. Bachmann schreibt zudem sehr bildhaft, so dass man absolut keine Schwierigkeiten hat, sich das Ganze als Film vorzustellen. Vor allem die Figur des Kommissar Marrak hat es mir persönlich angetan, dessen Name dem eines Science-Fiction-Schriftstellers gleicht, den ich – wahrscheinlich ebenso wie Tobias Bachmann – sehr schätze. Sein Charakter wirkt äußerst glaubhaft und es macht ungemein Spaß, ihn bei seiner Arbeit zu begleiten. Aber auch die Dialoge zwischen den Protagonisten sind sehr wirklichkeitsnah. Diese beiden Komponenten, verbunden mit dem gut lesbaren Schreibstil schaffen es, dass man ein Kapitel nach dem anderen liest und schneller am Ende des Romans ankommt, als man ursprünglich vorhatte. „Das Spiel der Ornamente“ macht schlichtweg Spaß. An manchen Stellen kommt auch der Sex nicht zu kurz, der aber niemals übertrieben wirkt, sondern sich an das Gesamtbild der Handlung anpasst, als besäße er eine unabdingbare Wichtigkeit. Genauso verhält es sich auch mit den blutigen, teils brutalen Szenen, die einfach in den Rahmen passen und nicht zum Selbstzweck integriert sind. Der KOVD Verlag hat nun eine Zweitauflage auf den Markt gebracht, die überarbeitet und neu lektoriert wurde. Ich kenne, wie gesagt, die Erstfassung nicht, kann aber von der vorliegenden Auflage nur sagen, dass das Ergebnis äußerst gelungen und ansprechend ausgefallen ist. „Das Spiel der Ornamente“ macht mich vor allem durch den Lovecraft-Flair und die teils kafkaesken Ereignisse neugierig auf andere Bücher des Autors. . Fazit: Spannender Mystery-Thriller mit Anleihen bei Lovecraft und Kafka. © 2020 Wolfgang Brunner für Buchwelten Katzen Jagd auf Menschen und geheimnisvolle Quarzkristalle verwandeln die ruhige Stadt Westvorstadt in eine Hölle … . „Das Spiel der Ornamente“ ist der erste Roman, den ich von Tobias Bachmann gelesen habe. Und er konnte mich damit auf jeden Fall überzeugen. Seine Mischung aus Krimi, Mystery und Horror versprüht eine ganz eigene Atmosphäre, die mich immer wieder an ältere Romane erinnerte. Bachmann besitzt einen sehr flüssigen Schreibstil und hält sich nicht lange mit Nebensächlichkeiten auf, sondern widmet sich in erster Linie der Handlung und vor allem der Stimmung. Oftmals liest man zwischen den Zeilen seine Liebe zu H.P. Lovecraft heraus (was mit Sicherheit auch beabsichtigt ist), die er geschickt und stimmungsvoll in seiner Geschichte verpackt. Bachmann schreibt zudem sehr bildhaft, so dass man absolut keine Schwierigkeiten hat, sich das Ganze als Film vorzustellen. Vor allem die Figur des Kommissar Marrak hat es mir persönlich angetan, dessen Name dem eines Science-Fiction-Schriftstellers gleicht, den ich – wahrscheinlich ebenso wie Tobias Bachmann – sehr schätze. Sein Charakter wirkt äußerst glaubhaft und es macht ungemein Spaß, ihn bei seiner Arbeit zu begleiten. Aber auch die Dialoge zwischen den Protagonisten sind sehr wirklichkeitsnah. Diese beiden Komponenten, verbunden mit dem gut lesbaren Schreibstil schaffen es, dass man ein Kapitel nach dem anderen liest und schneller am Ende des Romans ankommt, als man ursprünglich vorhatte. „Das Spiel der Ornamente“ macht schlichtweg Spaß. An manchen Stellen kommt auch der Sex nicht zu kurz, der aber niemals übertrieben wirkt, sondern sich an das Gesamtbild der Handlung anpasst, als besäße er eine unabdingbare Wichtigkeit. Genauso verhält es sich auch mit den blutigen, teils brutalen Szenen, die einfach in den Rahmen passen und nicht zum Selbstzweck integriert sind. Der KOVD Verlag hat nun eine Zweitauflage auf den Markt gebracht, die überarbeitet und neu lektoriert wurde. Ich kenne, wie gesagt, die Erstfassung nicht, kann aber von der vorliegenden Auflage nur sagen, dass das Ergebnis äußerst gelungen und ansprechend ausgefallen ist. „Das Spiel der Ornamente“ macht mich vor allem durch den Lovecraft-Flair und die teils kafkaesken Ereignisse neugierig auf andere Bücher des Autors. . Fazit: Spannender Mystery-Thriller mit Anleihen bei Lovecraft und Kafka. © 2020 Wolfgang Brunner für Buchwelten
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  • Andrea Vinzelberg, 18.01.2020
    Kennt ihr schon den Kovd Verlag? Und sagt euch der Name Tobias Bachmann etwas? Nein? Mir bis dato auch nicht! Der Kovd Verlag ist ein relativ neuer Verlag, bringt aber einige Bücherschätzchen mit sich. Neben „Das Spiel der Ornamente“ zieht nächste Woche ein weiteres Buch aus dem Verlagsprogramm bei mir ein. Seid gespannt. Und auch Tobias Bachmann werde ich nach dieser Story nicht aus den Augen verlieren. Ich mochte seine Art zu schreiben sehr! Ein Buch beginnt bekanntlich mit einem Prolog. Der hat es hier absolut in sich, ließ mich aber auch etwas verwirrt zurück, denn der Autor wirft den Leser hier gleich voll ins Geschehen rein. Der Novize Tom befindet sich in einem Raum voller Quarzgestein und versucht das Rätsel um diesen Raum zu lösen. Bachmann schreibt hier so authentisch, dass mich die Farbe des Quarzgesteins beim Lesen förmlich geblendet hat. Nach dem Prolog hatte ich wirklich keine Ahnung wohin die Reise geht, aber die Reise war gut. Also kommt mit! Die Figuren im Buch haben mir sehr gefallen, allen voran Rosalinde und Michael Marrek, welcher den blutigen Mord an dem Mönch untersucht. Marrek und sein Kollege Schäfer konnten mich einige Male zum Schmunzeln bringen. Tolles Team. Könnte man glatt mehr von lesen! Rosalinde oder auch Rose war für mich der Joker im Buch. Tolle Charakteristik und bekommt den richtigen Stellenwert im Buch. Im Verlauf der Story verschwinden Menschen, es tauchen blutige Leichen auf, aus der Erde entspringt Quarz und dann sind da noch diese Katzen. Der Autor bringt einiges an Spannung mit rein und konnte den Spannungsbogen meiner Meinung nach super aufbauen und auch halten. „Der Hexenkessel namens Westvorstadt war ein brodelnder Tumult aus Panik, Massenhysterie und labyrinthischer Konfusion. Ein desorganisierter Wirrwarr sondergleichen.“ (S. 160) Die Idee und auch die Umsetzung waren für mich überraschend, aber überraschend gut! Man fliegt nur so durch die Seiten kann ich euch sagen. Ein typischen „ich lese nur noch ein Kapitel Buch“ und dann wird es doch das ganze Buch. Michael Marrek will den Fall lösen und macht sich daran, dieses überirdische Rätsel zu lösen. Seid dabei! Mein Fazit Eine fast fantastische Story, welche jedoch mit den richtigen Horror- und Spannungselementen aufwarten kann. Gewisse Einschübe waren mir zu übermächtig, dennoch konnte mich das Buch super unterhalten und ich hatte soooo gutes Kopfkino von der Stadt Westvorstadt. Wie schön so glitzern kann. Lieber Autor, danke für den letzten Satz im Buch! *Insider Wer den Verlag oder den Autor noch nicht kennt, sollte dies schnell ändern. Ich bleibe dran und freue mich dieses Buch in meinem Besitz zu wissen. neuer Verlag, bringt aber einige Bücherschätzchen mit sich. Neben „Das Spiel der Ornamente“ zieht nächste Woche ein weiteres Buch aus dem Verlagsprogramm bei mir ein. Seid gespannt. Und auch Tobias Bachmann werde ich nach dieser Story nicht aus den Augen verlieren. Ich mochte seine Art zu schreiben sehr! Ein Buch beginnt bekanntlich mit einem Prolog. Der hat es hier absolut in sich, ließ mich aber auch etwas verwirrt zurück, denn der Autor wirft den Leser hier gleich voll ins Geschehen rein. Der Novize Tom befindet sich in einem Raum voller Quarzgestein und versucht das Rätsel um diesen Raum zu lösen. Bachmann schreibt hier so authentisch, dass mich die Farbe des Quarzgesteins beim Lesen förmlich geblendet hat. Nach dem Prolog hatte ich wirklich keine Ahnung wohin die Reise geht, aber die Reise war gut. Also kommt mit! Die Figuren im Buch haben mir sehr gefallen, allen voran Rosalinde und Michael Marrek, welcher den blutigen Mord an dem Mönch untersucht. Marrek und sein Kollege Schäfer konnten mich einige Male zum Schmunzeln bringen. Tolles Team. Könnte man glatt mehr von lesen! Rosalinde oder auch Rose war für mich der Joker im Buch. Tolle Charakteristik und bekommt den richtigen Stellenwert im Buch. Im Verlauf der Story verschwinden Menschen, es tauchen blutige Leichen auf, aus der Erde entspringt Quarz und dann sind da noch diese Katzen. Der Autor bringt einiges an Spannung mit rein und konnte den Spannungsbogen meiner Meinung nach super aufbauen und auch halten. „Der Hexenkessel namens Westvorstadt war ein brodelnder Tumult aus Panik, Massenhysterie und labyrinthischer Konfusion. Ein desorganisierter Wirrwarr sondergleichen.“ (S. 160) Die Idee und auch die Umsetzung waren für mich überraschend, aber überraschend gut! Man fliegt nur so durch die Seiten kann ich euch sagen. Ein typischen „ich lese nur noch ein Kapitel Buch“ und dann wird es doch das ganze Buch. Michael Marrek will den Fall lösen und macht sich daran, dieses überirdische Rätsel zu lösen. Seid dabei! Mein Fazit Eine fast fantastische Story, welche jedoch mit den richtigen Horror- und Spannungselementen aufwarten kann. Gewisse Einschübe waren mir zu übermächtig, dennoch konnte mich das Buch super unterhalten und ich hatte soooo gutes Kopfkino von der Stadt Westvorstadt. Wie schön so glitzern kann. Lieber Autor, danke für den letzten Satz im Buch! *Insider Wer den Verlag oder den Autor noch nicht kennt, sollte dies schnell ändern. Ich bleibe dran und freue mich dieses Buch in meinem Besitz zu wissen.
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