Richtung Nirgendwo: Melodys Song
Richtung Nirgendwo: Melodys Song

Richtung Nirgendwo: Melodys Song

Art.Nr.:
DSC001
ca. 3-4 Tage ca. 3-4 Tage (Ausland abweichend)
Autor:
Michael Dissieux
Genre:
Endzeit-Drama
Seitenanzahl:
388
Umschlag:
Softcover
Format:
11,5 x 18 cm
Artwork:
Kathi Roestel
Lektorat:
P&B
Korrektorat:
P&B
ISBN:
978-3-96698-607-6
14,99 EUR

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Kundenrezensionen

  • Wolfgang Brunner, 26.06.2020
    In einer Zukunft, in der nichts mehr so ist wie es einmal war, macht sich ein Mann auf die Suche nach einer neuen Hoffnung. In Gedanken begleiten ihn seine Frau und Tochter, als er auf einen Mann und ein Mädchen trifft, die ein Ziel haben. Er begleitet sie und erfährt, was es heißt, die Hoffnung niemals zu verlieren … . Es gibt actionreiche Dystopien wie „Mad Max“ und es gibt ruhige, melancholische wie etwa Corman McCarthys „The Road“. Michael Dissieux’ „Richtung Nirgendwo“, erschienen im KOVD-Verlag, gehört eindeutig in die letztgenannte Kategorie. Mehr Melancholie, Einsamkeit und Sinnieren über das Leben geht nicht. Dissieux besitzt einen unglaublich intensiven Schreibstil, der, verbunden mit dem Stilmittel des Ich-Erzählers, schon auf den ersten Seiten eine bedrückende, nachdenkliche, aber dennoch auch irgendwie hoffnungsvolle Atmosphäre ausstrahlt. Genau dieser Mix aus den verschiedenartigsten Stimmungen zieht den Leser sofort in seinen Bann und lässt ihn auch bis zum Schluss nicht mehr los. Wie ein Sog wird man in die Geschichte gesogen und vergisst sehr schnell die Realität um einen herum, während man den Protagonisten auf seiner Reise durch eine zerstörte Welt begleitet. „Richtung Nirgendwo“ ist mein erstes Buch von Michael Dissieux, der durch seinen tollen, flüssigen Schreibstil in mir einen neuen Anhänger gefunden hat. Vor allem die unspektakuläre Herangehensweise an diesen Stoff hat mich nachhaltig beeindruckt, legt der Autor nämlich sein Hauptaugenmerk auf die Psyche seines Protagonisten und kommt dadurch zu einem weitaus epischeren Ergebnis als so mancher sogenannter Bestseller-Autor, der sich auf Action oder zombielastiges Gemetzel konzentriert. Dissieux’ Welt ist zerstört, einsam und deprimierend. Doch die Überlebenden tragen bei ihm eine Hoffnung in sich, wie sie wahrscheinlich jeder von uns in solch einer Situation hätte. Das ist es, was dieses Buch auch so menschlich, und dadurch authentisch macht. Die Mischung aus „Ich, der letzte Mensch“ (auch bekannt unter dem Titel „I am Legend“) von Richard Matheson und dem bereits erwähnten „The Road“ von Corman McCarthy überzeugt vollends und besitzt aus meiner Sicht uneingeschränkt das Format eines Bestsellers, der förmlich nach einer Verfilmung schreit. Trotz seiner Schlichtheit und ruhigen Erzählweise wird das Buch in keinem einzigen Moment auch nur annähernd langatmig, geschweige denn langweilig. Ganz im Gegenteil, man hätte als Leser (zumindest erging es mir so) gut und gerne noch eine Weile in dieser apokalyptischen Welt verharren können. Und dann kommt das Ende … Eine herzergreifende Wendung, die einem den Atem raubt, das Herz bricht und zum Nachdenken bringt, und dennoch auch irgendwie mit einem glücklichen Lächeln auf den Lippen zurücklässt. In „Richtung Nirgendwo“ sieht man sich oft selbst und erkennt so manches Mal seine eigenen Gedanken über das Leben. Und wenn man dann noch berücksichtigt, dass und Dissieux bei einigen Dingen im Unklaren lässt (was mit Sicherheit Absicht ist, denn auch im wirklichen Leben warten wir oftmals vergebens auf eine Erklärung), so kann man diesen Roman durchaus als Beschreibung unserer aller Leben bezeichnen: Sind wir nicht alle im Grunde genommen auf uns alleine gestellt und irren einsam durchs Leben, um uns einzig an einem festzuhalten: der Liebe. . Fazit: Melancholisch, herzergreifend und authentische Apokalypse. ©2020 Wolfgang Brunner für Buchwelten seine Frau und Tochter, als er auf einen Mann und ein Mädchen trifft, die ein Ziel haben. Er begleitet sie und erfährt, was es heißt, die Hoffnung niemals zu verlieren … . Es gibt actionreiche Dystopien wie „Mad Max“ und es gibt ruhige, melancholische wie etwa Corman McCarthys „The Road“. Michael Dissieux’ „Richtung Nirgendwo“, erschienen im KOVD-Verlag, gehört eindeutig in die letztgenannte Kategorie. Mehr Melancholie, Einsamkeit und Sinnieren über das Leben geht nicht. Dissieux besitzt einen unglaublich intensiven Schreibstil, der, verbunden mit dem Stilmittel des Ich-Erzählers, schon auf den ersten Seiten eine bedrückende, nachdenkliche, aber dennoch auch irgendwie hoffnungsvolle Atmosphäre ausstrahlt. Genau dieser Mix aus den verschiedenartigsten Stimmungen zieht den Leser sofort in seinen Bann und lässt ihn auch bis zum Schluss nicht mehr los. Wie ein Sog wird man in die Geschichte gesogen und vergisst sehr schnell die Realität um einen herum, während man den Protagonisten auf seiner Reise durch eine zerstörte Welt begleitet. „Richtung Nirgendwo“ ist mein erstes Buch von Michael Dissieux, der durch seinen tollen, flüssigen Schreibstil in mir einen neuen Anhänger gefunden hat. Vor allem die unspektakuläre Herangehensweise an diesen Stoff hat mich nachhaltig beeindruckt, legt der Autor nämlich sein Hauptaugenmerk auf die Psyche seines Protagonisten und kommt dadurch zu einem weitaus epischeren Ergebnis als so mancher sogenannter Bestseller-Autor, der sich auf Action oder zombielastiges Gemetzel konzentriert. Dissieux’ Welt ist zerstört, einsam und deprimierend. Doch die Überlebenden tragen bei ihm eine Hoffnung in sich, wie sie wahrscheinlich jeder von uns in solch einer Situation hätte. Das ist es, was dieses Buch auch so menschlich, und dadurch authentisch macht. Die Mischung aus „Ich, der letzte Mensch“ (auch bekannt unter dem Titel „I am Legend“) von Richard Matheson und dem bereits erwähnten „The Road“ von Corman McCarthy überzeugt vollends und besitzt aus meiner Sicht uneingeschränkt das Format eines Bestsellers, der förmlich nach einer Verfilmung schreit. Trotz seiner Schlichtheit und ruhigen Erzählweise wird das Buch in keinem einzigen Moment auch nur annähernd langatmig, geschweige denn langweilig. Ganz im Gegenteil, man hätte als Leser (zumindest erging es mir so) gut und gerne noch eine Weile in dieser apokalyptischen Welt verharren können. Und dann kommt das Ende … Eine herzergreifende Wendung, die einem den Atem raubt, das Herz bricht und zum Nachdenken bringt, und dennoch auch irgendwie mit einem glücklichen Lächeln auf den Lippen zurücklässt. In „Richtung Nirgendwo“ sieht man sich oft selbst und erkennt so manches Mal seine eigenen Gedanken über das Leben. Und wenn man dann noch berücksichtigt, dass und Dissieux bei einigen Dingen im Unklaren lässt (was mit Sicherheit Absicht ist, denn auch im wirklichen Leben warten wir oftmals vergebens auf eine Erklärung), so kann man diesen Roman durchaus als Beschreibung unserer aller Leben bezeichnen: Sind wir nicht alle im Grunde genommen auf uns alleine gestellt und irren einsam durchs Leben, um uns einzig an einem festzuhalten: der Liebe. . Fazit: Melancholisch, herzergreifend und authentische Apokalypse. ©2020 Wolfgang Brunner für Buchwelten
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  • Jenny Ohle, 02.05.2020
    Die Buchfluesterin Richtung Nirgendwo - Melodys Song von Michael Dissieux Inhalt: Drei Jahre war ich unterwegs gewesen, immer auf der Suche nach dem letzten Überlebenden. Ich kam durch Dörfer, die keine Namen mehr trugen, und Städte, die so still wie ein Friedhof waren. Ich begann zu trinken, um die Dämonen zu vertreiben, schrie, um eine menschliche Stimme zu hören und weinte, wenn meine tote Tochter in den Nächten zu mir kam. Drei Jahre blieb ich alleine. Dann sah ich den Rauch am Horizont ... Cover: Ein Cover, welches man sich genau anschauen sollte. ;-) Es ist hervorragend gewählt und ich mag es sehr. Meinung: Diese Dystopie ist eher von der ruhigeren Sorte und wer wilde Action oder Zombies erwartet, ist hier definitiv falsch. Man erfährt auch nicht, was genau eigentlich geschehen ist, sondern nur das von einen Tag auf den anderen die Menschen fort waren. Der Autor lässt tief in die Psyche des einsamen Protagonisten blicken, indem er den Leser durch Rückblicke in die Zeit vor und kurz nach der Katastrophe mitnimmt und ihn die Einsamkeit und Verzweiflung der Figur nicht nur vor Augen führt, sondern hautnah mit erleben lässt. Der Schreibstil ist locker gehalten, sodass man problemlos durch die Seiten gleiten kann. Die bildhaften Beschreibungen lassen Umgebungungen und Geschehnisse vor dem inneren Auge Realität werden. Man taucht dadurch tief in die Story und in ihre Atmosphäre ein. Als unser einsamer Wanderer plötzlich Gesellschaft bekommt, ist das Misstrauen groß und die kleine Gruppe muss erst lernen einander zu vertrauen. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und in ihrem Handeln nachvollziehbar. Das macht sie sehr authentisch und als Leser bekommt man das Gefühl, sie persönlich zu kennen. Das Ende hält eine große Überraschung bereit. Vielleicht entdeckt aber der ein oder andere aufmerksame Leser, bereits die kleinen Hinweise im Laufe der Geschichte ;-) Fazit: Ein ruhiger dystopischer Roman, der durchaus seine aufregenden Momente hat, aber dennoch ein eher gemächliches Tempo vorgibt. Eine Geschichte über Einsamkeit, Verzweiflung und Verlust aber auch über das Wiederfinden des Lebensmutes, Freundschaft, über das Menschsein und alles was damit einher geht. Empfehlung: Richtung Nirgendwo kann ich bedenkenlos an Leser weiterempfehlen, die gerne etwas gehaltvollere dystopische Geschichten lesen. Von mir gibt´s: 5 von 5 Sterne der Suche nach dem letzten Überlebenden. Ich kam durch Dörfer, die keine Namen mehr trugen, und Städte, die so still wie ein Friedhof waren. Ich begann zu trinken, um die Dämonen zu vertreiben, schrie, um eine menschliche Stimme zu hören und weinte, wenn meine tote Tochter in den Nächten zu mir kam. Drei Jahre blieb ich alleine. Dann sah ich den Rauch am Horizont ... Cover: Ein Cover, welches man sich genau anschauen sollte. ;-) Es ist hervorragend gewählt und ich mag es sehr. Meinung: Diese Dystopie ist eher von der ruhigeren Sorte und wer wilde Action oder Zombies erwartet, ist hier definitiv falsch. Man erfährt auch nicht, was genau eigentlich geschehen ist, sondern nur das von einen Tag auf den anderen die Menschen fort waren. Der Autor lässt tief in die Psyche des einsamen Protagonisten blicken, indem er den Leser durch Rückblicke in die Zeit vor und kurz nach der Katastrophe mitnimmt und ihn die Einsamkeit und Verzweiflung der Figur nicht nur vor Augen führt, sondern hautnah mit erleben lässt. Der Schreibstil ist locker gehalten, sodass man problemlos durch die Seiten gleiten kann. Die bildhaften Beschreibungen lassen Umgebungungen und Geschehnisse vor dem inneren Auge Realität werden. Man taucht dadurch tief in die Story und in ihre Atmosphäre ein. Als unser einsamer Wanderer plötzlich Gesellschaft bekommt, ist das Misstrauen groß und die kleine Gruppe muss erst lernen einander zu vertrauen. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und in ihrem Handeln nachvollziehbar. Das macht sie sehr authentisch und als Leser bekommt man das Gefühl, sie persönlich zu kennen. Das Ende hält eine große Überraschung bereit. Vielleicht entdeckt aber der ein oder andere aufmerksame Leser, bereits die kleinen Hinweise im Laufe der Geschichte ;-) Fazit: Ein ruhiger dystopischer Roman, der durchaus seine aufregenden Momente hat, aber dennoch ein eher gemächliches Tempo vorgibt. Eine Geschichte über Einsamkeit, Verzweiflung und Verlust aber auch über das Wiederfinden des Lebensmutes, Freundschaft, über das Menschsein und alles was damit einher geht. Empfehlung: Richtung Nirgendwo kann ich bedenkenlos an Leser weiterempfehlen, die gerne etwas gehaltvollere dystopische Geschichten lesen. Von mir gibt´s: 5 von 5 Sterne
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  • Annika Handel, 05.04.2020
    Drei Jahre war ich unterwegs gewesen, immer auf der Suche nach dem letzten Überlebenden. Ich kam durch Dörfer, die keine Namen mehr trugen, und Städte, die so still wie ein Friedhof waren. Ich begann zu trinken, um die Dämonen zu vertreiben, schrie, um eine menschliche Stimme zu hören und weinte, wenn meine tote Tochter in den Nächten zu mir kam.Drei Jahre blieb ich alleine.Dann sah ich den Rauch am Horizont ... Meine Meinung: Die Story hat mich so beeindruckend und aufgewühlt das ich wirklich mehre Tage gebraucht habe um die Rezension zu verfassen. Ich habe zum Schuss hin sogar ein paar Tränchen vergossen. Die Story ist ein Endzeit Drama das nur auf der Psyche des Menschen aufgebaut ist. Es gibt keinerlei Monster oder Zombies das einzige Monster ist die eigene Psyche und das allein sein. Man erfährt das ganze Buch über nicht wie der Protagonistin heißt, was aber nicht weiter schlimm ist. Die Story beginnt mit der Erinnerung des Hauptprotagonistin und man erfährt ein wenig über sein Leben bevor die Welt unterging. Er kämpft jeden Tag ums nackte überleben und es gibt wirklich niemanden mehr außer ihm , bis er eines Tages ein Feuer in weiter ferne entdeckt, ist er doch nicht der letzte überblende? Gibt es da draußen noch mehr außer ihm? Stellt euch vor ihr seit immer allein, was würdet ihr tun , ich würde wahrscheinlich anfangen mir dinge einzubilden die nicht vorhanden sind. Eine wirklich pure Horror Vorstellung aber genau um das geht es in dem Buch. Es ist eine sehr beeindruckend und emotionale Story die definitiv zum meinem Highlights gehört. Dieses Buch sollte wirklich jeder im Regal stehen haben alleine schon wegen dem beeindruckendem Cover. Fazit: Sehr emotional und mitreißend, wer hier Zombies erwartet ist komplett falsch der Roman baut rein auf der menschlichen Psyche auf. Mein absolutes Highlight. Städte, die so still wie ein Friedhof waren. Ich begann zu trinken, um die Dämonen zu vertreiben, schrie, um eine menschliche Stimme zu hören und weinte, wenn meine tote Tochter in den Nächten zu mir kam.Drei Jahre blieb ich alleine.Dann sah ich den Rauch am Horizont ... Meine Meinung: Die Story hat mich so beeindruckend und aufgewühlt das ich wirklich mehre Tage gebraucht habe um die Rezension zu verfassen. Ich habe zum Schuss hin sogar ein paar Tränchen vergossen. Die Story ist ein Endzeit Drama das nur auf der Psyche des Menschen aufgebaut ist. Es gibt keinerlei Monster oder Zombies das einzige Monster ist die eigene Psyche und das allein sein. Man erfährt das ganze Buch über nicht wie der Protagonistin heißt, was aber nicht weiter schlimm ist. Die Story beginnt mit der Erinnerung des Hauptprotagonistin und man erfährt ein wenig über sein Leben bevor die Welt unterging. Er kämpft jeden Tag ums nackte überleben und es gibt wirklich niemanden mehr außer ihm , bis er eines Tages ein Feuer in weiter ferne entdeckt, ist er doch nicht der letzte überblende? Gibt es da draußen noch mehr außer ihm? Stellt euch vor ihr seit immer allein, was würdet ihr tun , ich würde wahrscheinlich anfangen mir dinge einzubilden die nicht vorhanden sind. Eine wirklich pure Horror Vorstellung aber genau um das geht es in dem Buch. Es ist eine sehr beeindruckend und emotionale Story die definitiv zum meinem Highlights gehört. Dieses Buch sollte wirklich jeder im Regal stehen haben alleine schon wegen dem beeindruckendem Cover. Fazit: Sehr emotional und mitreißend, wer hier Zombies erwartet ist komplett falsch der Roman baut rein auf der menschlichen Psyche auf. Mein absolutes Highlight.
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